oh Geliebte
streichle den meinen alten Kopf
der gedankenschwer in deinem Schoße ruht
und Frieden sucht vor den Wirren seiner selbst
und der Hast von Zeit
die flüchtig nur mein Leben streift
oh Geliebte
sitzt du da im Trauerflor
weinest Tränen für den Augenblick
den ich in deinem Sein erblühte
und doch nicht konnte ewig strahlen
oh Geliebte
ich hab dich ewiglich betrogen
mein Liebster war von Anbeginn
der fahle Jüngling – Herr der Lebenslichte
dem ich mich hingab
der einzig nur allein
durft mein Geist und Herz erfahren
und dem ich meine Nähe niemals scheute


(aus "Rückkehr")